24. Januar – 7.März 2026
PETERMFRIESS / topography without coordinates
Topography Without Coordinates bietet keine feste Karte, sondern kurze Momentaufnahmen, die das Vertraute neu erscheinen lassen. KI fungiert als Verstärker, um auszuloten, wie weit Sprache unter dem Einfluss maschineller Regeln gehen kann. Die Aufnahmen sollen sich über Medien hinweg ausbreiten und ein Wechselspiel zwischen menschlicher Wahrnehmung und algorithmischen Mustern sichtbar machen. Übrig bleibt keine endgültige Antwort, sondern ein anhaltender Ton: weniger eine Karte als der fortlaufende Prozess des Verlierens und Wiederfindens der Orientierung.
Mathias Bruch / nowhere-anywhere
Fotografien realer Berglandschaften verlieren durch digitale Bearbeitung ihre eindeutige Verortung. Die Bilder zeigen Orte, die zugleich existieren und erfunden sind. In dieser Schwebe wird Wahrnehmung selbst zum Thema – als etwas Formbares, subjektiv Assoziatives. Die Bilder laden dazu ein, die Grenzen zwischen Realität und virtueller Welt zu hinterfragen und den eigenen Blick neu zu justieren.

























